Mittwoch, 5. März 2008

Verzweifelte Gedanken vor der Prüfung

neu

definitiv rechts.

Montag, 3. März 2008

Kleine Freuden des Alltags, Teil 3

Ich hob heute nichtsahnend gegen Frühabend den Kopf von den vor mir auf dem Schreibtisch liegenden Papieren und erstarrte. Denn das Haus, was hinter der herrlichen saftig grünen Wiese, auf der sich die letzten, müden Sonnenstrahlen räkelten, hatte Augen und schaute zurück!!
Ich fands toll.
Guckt:
DSCF1819

Sonntag, 2. März 2008

Erkenntnisschläge

Es ist ja oft so, dass man Dinge, die passieren oder passieren werden, rational schon internalisiert hat und somit eigentlich weiß, was geschehen wird. Die Information ist sozusagen abgespeichert.
Doch gibt es genauso oft auch den Punkt, an dem man erst wirklich versteht und realisiert, was passieren wird und welche Implikationen das hat.
Ich habe in den letzten Tagen ein paar solcher 'Erkenntnisschläge' erlebt - zwei sehr verschiedene. Beide kamen eigentlich ohne Vorwarnung, wie das eben solche Erkenntnisschläge so an sich haben. Das, was mich eigentlich verwundert hat, ist, dass sie eben genauso funktionieren, wie ich es oben schrieb. Man weiß die Dinge, man hat die Information - doch man braucht diese 'Erkenntnis', um die Dinge und ihre Implikationen wirklich zu verstehen.
Der erste Erkenntnisschlag diese Woche war eher positiver Natur. Ich realisierte während eines Gesprächs, dass mein Anglistik-Studium mit Abschließen der letzten schriftlichen Prüfung nun vollends vorbei ist. Wenn ich nicht möchte, muss ich erstmal nichts mehr mit Anglistik zu tun haben. Das, worauf ich sozusagen die letzten fünf Jahre über hingearbeitet habe, ist nun erreicht. Wenn das Ganze dann für Spanisch auch noch geschafft ist, wird in absehbarer Zeit ein komplett neuer Lebensabschnitt für mich beginnen. Ein Lebensabschnitt, dem ich mit diesem typischen Gemisch aus Furcht und Freude entgegensehe. Mein Leben wird zwangsläufig ernster, die Dinge, die ich tue, werden wichtiger und von größerer Tragweite, ich muss sowohl für mich selbst als auch für anderes sehr viel mehr Verantwortung übernehmen als es bisher der Fall war. Gewusst habe ich das schon seit vergangenem Mai ungefähr - doch realisiert habe ich es erst vor drei Tagen.
Der zweite Erkenntnisschlag war eher schmerzhafter Natur. Schon seit ungefähr Oktober letzten Jahres wusste ich, dass meine liebste Freundin für ein Jahr den Sprung über den Atlantik tätigen würde - doch erst gestern habe ich es realisiert, dass sie mir das Jahr über einfach an allen Ecken und Kanten fehlen wird. Klar, es ist noch Zeit, bis es soweit ist und diese Realisation kam reichlich früh - aber, wie gesagt, diese Erkenntnisschläge sind meist nicht planbar oder vorhersehbar. Auch hier wieder ein Gefühlsgemisch. Traurigkeit einerseits für mich, weil sie fehlen wird. Der Alltag wird fehlen, mit gemeinsamem Rumhängen, Unmengen an Kaffee trinken und dabei das eigene und das Leben der anderen auseinanderdröseln, essen ohne Maß und Ziel, sich gemeinsam in kreativen Extasen verlieren, Bücher und Filme ausdiskutieren, sich gegenseitig bei Studien und Lernarbeiten unterstützen, sodass sogar die langweiligste Thematik zumindest witzig wird ... Alltag halt einfach. Immer wissen, was beim anderen gerade passiert - oft schon, bevor es überhaupt passiert. Natürlich wird sie aber auch bei "Außergewöhnlichem" fehlen. Bei Parties, wo man erst stundenlang gemeinsam die Kleiderschränke nach passender Kleidung durchforstet, bei Geburtstagen, bei Weihnachtsfeiern, bei Thanksgiving Dinners, Theateraufführungen ... Freude andererseits für sie, weil sie sich einen großen Traum erfüllen kann und weil sie eins der mit Sicherheit großartigsten und aufregendsten Jahren ihres Lebens erleben wird.
Und klar, der Egoismus, der die Traurigkeit impliziert, wird letztendlich weggefegt und was bleibt, ist die Freude. Und von daher ist es gut, wie ich finde, dass dieser Erkenntnisschlag mit so viel Verfrühung kam, denn somit kann ich mich jetzt - bzw. ab dem 18. März ;o) - auf die Freude, das aufgeregte Planen und Organisieren etc. konzentrieren. Und es wird großartig.
augen2

Freitag, 22. Februar 2008

...

Eras tú quien me dio más abrazos en los malos momentos
quien guardaba mis grandes secretos
y disfrutaba con sólo verme feliz
Eras tú quien creyó que la música era más que mi sueño
esta voz que ya no tiene dueño
te cantara siempre a ti
eras tú.

(Merche: "Eras tú")

Samstag, 9. Februar 2008

Von virtuellen Gewohnheiten und viruteller Einsamkeit

Während der heißen Phasen der Prüfungsvorbereitungen habe ich mir stets selbst eine Verhaltensregel auferlegt, die sich für mich als kommunikationsfreudigen Menschen als sehr sinnvoll erwiesen hat: Vor 22h kein ICQ.
Heute Abend bin ich in einer solchen heißen Phase der Prüfungsvorbereitungen und somit meldete ich mich in freudiger Erwartung gegen kurz vor 22h (ja, ich bin schwach ;o)) bei ICQ an.
Nichts passierte. Das Miranda-Fenster veränderte sich nicht. Keine Namen von angemeldeten Freunden zeigten sich.
Ich ging davon aus, ich habe etwas falsch gemacht und meldete mich erneut an. Mein Status wechselte von der dunkelgrauen Offline- zur grünen Online-Blume - doch kein einziger Name erschien in der Liste angemeldeter Kontakte.
Niemand.
Noch nichtmal jemand Komisches, mit dem ich gar nicht reden wollen würde.
Niemand. Keine Menschenseele.
Ich fühlte mich auf einmal unglaublich einsam. Virtuell einsam. Ich wusste, dass ein paar meiner normalen Gesprächspartner heute etwas vorhaben und somit nicht online sein würden - und auch bei den anderen Lieben, mit denen zu tippen mir abends immer Vorfreude bereitet und die 22h herbeisehnen lässt, kann ich mir vorstellen, wo sie sind. Es ist ja auch klar, dass niemandem die 22h so wichtig sind wie mir in den heißen Prüfungsphasen, da eben sonst auch niemand in heißen Prüfungsphasen steckt, sondern eher in aufregend-überschwänglich-frohen Theaterphasen, deren großartige Aufführungen ich mir an den vergangenen zwei Abenden schmerzlich vermissend angeschaut habe. Und außerdem ist Samstag Abend, wo niemand freiwillig zu Hause ist, wenn er keinen driftigen Grund dafür hat.
Dennoch ist es erstaunlich, wie sehr man sich an Dinge gewöhnt und wie seltsam leer man sich fühlt, wenn sie einem genommen sind. Vor allem natürlich in anstrengenden heißen Prüfungsphasen, in denen sie abendliche Lichtblicke darstellen. Und es ist erstaunlich, wie einsam man sich fühlen kann - einzig basierend auf der Abwesenheit jeglicher Kontakte in einem Chatprogramm. Diese virtuelle Einsamkeit ist wohl eine besondere Form der Einsamkeit unserer Generation.
Nun, ich werde mich jetzt weiter mit Didaktiken, Methoden und Schulsystemen befassen. Und mein ICQ im Auge behalten. Und wer weiß: je nachdem wie verzweifelt ich bin, spreche ich dann vielleicht sogar einen der eher unliebsamen Kontakte an ;o) - doch auch die müssten erstmal online kommen...

Samstag, 12. Januar 2008

(aus der Seele gesungen)

Und du glaubst, ich bin stark und ich kenn den Weg
du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht
du denkst ich hab alles im Griff
und kontrollier was geschieht
aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied


(Ich & Ich: Stark)

Sonntag, 6. Januar 2008

Endspurt ...

Es rückt immer näher. In 10 Tagen ist die erste Hürde bereits geschafft, die die ganzen Prüfungsmonate einläuten wird.
Hier seht ihr, wie mein Leben im Moment und auch in nächster Zeit aussehen wird:
Examen2
Ihr seht also - geplant ist alles. Jeder Tag hat seine Berufung, sein Thema, was durchzuarbeiten ist. Jetzt muss ich es nur noch einhalten.
Und es tut mir leid, wenn ich bis mal mindestens zum 24.1. unausstehlich bin. Ich mach es wieder gut, versprochen.
Ich habe mehreres herausgefunden:
1. Examen können einem zu jemandem machen, der man nie sein wollte. Sie können einen nervlich mehr angreifen und verwirren, als man es je für möglich hielt. Das kann einen sehr irritieren.
2. Ich habe das erste Mal wirklich Angst vor einer Prüfung. Auch das kann sehr irritieren.
3. Es ist gut, dass man sowas nur einmal macht im Leben.

Das hier ist ein hässlicher Eintrag, aber es ging auch hauptsächlich um das Bild. ;o)

Donnerstag, 3. Januar 2008

Herzensgeschenke

Ich hab eine neue Mitbewohnerin. Sie ist pfannkuchenrund und pfannkuchenplatt. Sie hat 4 wurstartige Beine und einen sch***ähnlichen Schwanz. Sie hat zwei grüne Blumen obenauf. Sie hat Pfeifenputzerschnurrhaare und Knopfaugen. Und zwei kess hochstehende und variabel verstellbare Dreiecksohren. Sie hat sogar einen Deckel an der Unterseite, den man bei Bedarf kegelförmig herausstülpen kann. Sie ist mittelbraun und ihr Unterteil ist dunkelbraun. Sie ist furchtbar bequem und weich. Sie ist nicht hässlich, sie stinkt nicht (oder zumindest kaum noch ;o)) und es wurde kein Zement zu ihrer Herstellung verwendet. Und sie heißt Fiona.
Sie ist wundervoll. Nicht nur, weil sie ein Häkelkatzenkissen ist. Sondern auch, weil sie ein Geschenk von der Freundin ist, die sich gerne mal schlechter macht, als sie ist. Die Freundin, die gerne mal die Qualität ihrer Kunstartefakte grundlos herunterspielt. Die Freundin, die 2007 zu dem wurde, was sie 2008 für mich ist.
Tausend Dank von ganzem Herzen!

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Also ab heute denkst du mal nur an das linke Ding da!!!!!...
Solskin - 6. Mrz, 08:38
Großartig
Natürlich ehrt es mich, dass du mich quasi jetzt...
Solskin - 6. Mrz, 08:35
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